Endlich Multimillionär

Nachdem wir am Flughafen nur einen kleinen Teil unseres Geldes umgetauscht hatten, weil wir uns woanders einen besseren Kurs erhofft hatten, war es heute höchste Zeit uns neues Geld zu beschaffen. Wir gingen also mit 650€ in die Bank und kamen als Multimillionäre wieder raus.

Mit 2,4 Millionen Ariary in der Tasche dürfen wir uns also endlich mal ein bisschen reich fühlen.

Morgenstund hat goldene Lemuren im Mu… Sucher

Nach der Abendpirsch haben wir uns noch etwas auf die Terrasse des Hotels gesetzt und beim Bierchen den Abend ausklingen lassen. Ich habe bei schwachem Internet am Ticker mit meiner Eintracht gegen Schalke (3:0 gewonnen, Yeah) mitgefiebert, während Linda den letzten Beitrag geschrieben hat. Punkt 22 Uhr wurde die Hotelbar geschlossen und auch das Internet ausgemacht. Nicht schlimm, denn am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen und zur Exkursion in den nahe gelegenen Nationalpark fahren. Der Wecker klingelte also um 6h und wir machten uns gut erholt – Gott sei Dank haben wir besser geschlafen, als die Nacht zuvor – und gut gestärkt auf den Weg.

Unsere Führerin war die gleiche wie gestern Abend. Auch heute wurden wir nicht enttäuscht und bekamen die komplette Palette an Wildtieren zu sehen.

Verschiedene Arten von Lemuren, Vögeln, Geckos, Schlangen, Fröschen und auch einen Riesenkäfer.

Kurz nach dem Eingang bekamen wir auch schon eine ganze Lemurenfamilie inkl. Babylemur zu sehen. Und so ging es im Minutentakt weiter. Unsere Führerin hat, wie auch am Abend zuvor, Tiere gesehen, die wir erst nach mehrmaligem Zeigen, gesehen haben, wie z.B den Frosch, der aussah wie ein Blatt, oder den Gecko, der sich perfekt an seine Umgebung angepasst hat.

An dieser Stelle muss ich sagen, wie froh ich bin, dass wir eine geführte Privatreise gebucht haben. Wir sind zu zweit mit unserem Fahrer unterwegs und auch in den Nationalparks haben wir immer einen privaten Guide, der uns rumführt. Wie es aussieht, wenn man eine Gruppenreise macht beschreibt dieses Bild glaube ich ganz gut.

Man kann diese unglaublich tolle Natur gar nicht richtig genießen und die Tiere nehmen gleich reißaus .

Nach knapp zwei Stunden waren wir fertig und haben uns nach einer erfrischenden Dusche wieder auf die Straße begeben. 350 km liegen vor uns. Über Antananarivo geht es nach Antsirabe.

Abendpirsch statt Hoppeditzerwachen

Nach dem ersten Madagassischen Bier ging es auf die Abendpirsch. Wir hatten keine Ahnung was uns erwartet. Unsere Führerin – scheiss Wort, aber sie hat uns nunmal durch den Dschungel geführt war wirklich super. Ein bisschen verrückt und in einer wild pinkgemusterten Leggins und oranger Wollmütze (sind ja nur 18 Grad, also voll kalt 😂) führt sie uns durch den Stock dunklen Dschungel. Zum Glück müssen wir uns nicht mit der Machete durch das Unterholz schlagen, sondern laufen entspannt auf einer relativ gut geteerten Straße entlang. Direkt 5 Meter nach dem wir los gelaufen sind findet die Einheimische ein schlafendes ca 7 cm kleines Chamäleon auf einem Ast direkt neben der Straße. Wie hat sie das gesehen? Die ersten Mausmakis lassen auch nicht lange auf sich warten. Diese Lemurenart wird nur maximal 27 cm groß und wiegt bis zu 47 Gramm. Eine Tüte Chips ist also schwerer als dieser süße flauschige Dschungelbewohner. Sie findet für uns Stabschrecken, wir sehen große Heuschrecken, beobachten Frösche und schauen Glühwürmchen nach und immer wieder entdecken wir in der Dunkelheit mit unseren Taschenlampen die leuchtenden Augen der monogamen Lemuren. Nach einer guten Stunde ist die Abendpirsch vorbei und wir sind restlos begeistert und freuen uns schon auf die Wander-Exkursion morgen mit dieser verrückten Lady.

Das Highlight auf dem Weg zurück findet unserer Fahrer Hunser. Auf einer Stromleitung ist einer der flauschigen einheimischen Lemuren. Endlich nah genug für ein Foto bei der Dunkelheit. ❤️

Madagaskar ist der Hammer! Wir sind gespannt wie es in den nächsten Tagen weiter geht. ❤️🇲🇬

Tag 1

Nach dem leckeren Croissant ging es für uns weiter Richtung Osten. Nach etwa 3 Stunden fahrt erreichten wir eine Chamäleon Farm. Wir haben verschiedene bunte Frösche (nicht giftig) einen bunten Tausendfüßler, Schmetterlinge, ein Krokodil, verschiedene Echsen, Flughunde, Schlangen und natürlich Chamäleons gesehen. Ich fand alle sehr außergewöhnliche und beeindruckende Tiere. Am lustigsten war die Suche nach den Chamäleons in ihrem riesen großen Gehege in dem wir umher laufen durften. Aber Achtung! Nicht auf ein Chamäleon drauf treten, die bunten Reptilien sitzen nämlich nicht nur in Büschen und auf Bäumen, sondern bewegen sich auch mal langsam auf dem Boden. Am Ende waren wir richtige Experten im Finden und haben sogar dem deutschsprachigen Guide ein bis zwei der interessanten Tiere gezeigt. Das kleinste war ausgewachsen grade mal etwas größer als 2 cm und das größte mit Horn durfte sogar auf unserem Arm und auf der Schulter sitzen. Richtig niedlich waren auch die beiden Zwerg Chamäleons die ich auf der Hand hatte. Das Männchen erkennt man an der Grünen Farbe und an den Hörnern und das Weibchen ist gelb braun gestreift.

Nach einem typisch madagassischen Mittagessen (Reis mit wenig Sauce und Etwas Fleisch und dazu ein seltsam anmutender Tee) ging es weiter durch die großartige und immer mehr einem Dschungel ähnelnden Landschaft Richtung Osten is Hotel „Feon’ny ala„. Hier sind wir gegen 15:30 Uhr angekommen und haben dann erstmal im gemütlichen Bungalow einen erquickenden Mittagsschlaf gemacht. Gleich geht es auf die erste „Abendpirsch“. Lemuren habe ich eben schon auf dem Weg vom Bungalow zur Bar gesehen. 😍

Ich freue mich darauf wie es weiter geht.

Bis jetzt gefällt es uns sehr gut, obwohl wir noch ziemlich müde sind. Das Wasser (3500 Ar = ca. 88 Cent für 2 Liter) ist im Vergleich zum Mittagessen (6000 Ar. = 1,50 Euro) teuer gewesen, das Bier für umgerechnet 1,88 für 650 ml im Touri Resort schmeckt nach so einem Eindrückereichen Tag besonders gut. 🍻 Prost 🍺

Un petit déjeuner

Nach einer unruhigen Nacht mit wenig Schlaf, vermutlich durch das Malaria Prophylaxe Mittel, und mehreren Stichen durch ein Moskito, haben wir mit einem leckeren französischen Frühstück den Tag begonnen.

Antananarivo – Die Ankunft

Nach einem sehr angenehmen Flug in einer kleinen, aber feinen Maschine mit unglaublich viel Beinfreiheit sind wir endlich angekommen.

Aus dem Flugzeug ausgestiegen, mussten wir vom Flugzeug zum Terminal laufen. Wir sind einfach den erfahrenen Menschen gefolgt, denn Wegweiser oder Absperrungen gab es nicht . Für europäische Verhältnisse undenkbar, wo doch jede kleinste Strecke mit dem Bus zurück gelegt wird. Die Einreise verlief sehr unproblematisch. Einreisezettel ausgefüllt, abgegeben, zum nächsten Schalter geschickt worden, 70€ gezahlt, Visum bekommen, zur Passkontrolle und fertig. Gepäck war auch schon da, noch drei Mal den Pass gezeigt und schon waren wir eingereist.

Unser Fahrer Hunser, mit dem wir die nächste Woche verbringen werden, war auch schon da.

Nach einer 20 minütigen Autofahrt durch das nächtliche Antananarivo sind wir nun endlich im Hotel angekommen. Nun geht es, nachdem wir die erste Kakerlake aus dem Zimmer befördert haben, ab ins Bett, denn nachher geht es schon um 10h weiter. Und es ist immerhin auch schon halb vier.

Nairobi

Nach 8 Stunden Flug sind wir endlich in Kenia angekommen. Ein bisschen über den Flughafen schlendern und die Beine vertreten, bevor es weiter zu den letzten 4 Stunden geht, tut echt gut.

Nächster und finaler Halt: Antananarivo, Madagaskar

Paris

Nach einem kurzen, aber sehr angenehmen Flug sind wir in Paris Charles de Gaulle, dem zweitgrößten Flughafen Europas, angekommen.

Wir hatten Glück und haben Sitze mit Extra Beinfreiheit an den Notausgängen bekommen.

Nach einem Croissant und einem Kaffee als Frühstück waren wir auch schon da.

Nun warten wir auf unseren Anschlussflug nach Nairobi. Die Maschine ist schon da und wir werden voraussichtlich ohne Verspätung starten können.

Nächster Halt: Nairobi

Es geht los!

Ich hasse früh aufstehen! Aber wer nicht?

Aber heute ist es ausnahmsweise mal für einen „guten Zweck“. Wir sitzen am Gate zu unserem Flieger nach Paris. Von da geht es dann weiter nach Nairobi und von dort werden wir dann den 3. Start heute in einem Flugzeug erleben um dann irgendwann in der Nacht auf Madagaskar zu landen. ✈️

Ich bin echt aufgeregt was uns erwartet. Ich hoffe ich habe alles eingepackt. Naja, das wichtigste ist wir kommen an.

Air France hat es echt eilig. Boarding hat grade begonnen und 2 Minuten später ist schon der letzte Aufruf. Es scheint als kommen pünktlich von unsere Außenposition los.

Ich bin mal gespannt ob wir das richtige Gepäck dabei haben. Wir haben eine Reisetasche und einen Hartschalenkoffer dabei. Die geliehenen Backpacks waren zu klein für die Flossen.

Sonnenaufgang im Flugzeug gucken ist auch immer schön. ❤️☀️

Paris, bis gleich. 😘💋

Warum Madagaskar?

Wir wurden im Vorfeld der Reise häufig gefragt:

Warum eigentlich Madagaskar?

Eigentlich war Madagaskar auch gar nicht auf unserer Bucket List, doch dann kamen die Urlaubspiraten…

Wir buchen unsere Reisen eigentlich immer aufgrund eines Angebotes der Urlaubspiraten, Reiseuhu, Urlaubstracker, Urlaubsguru, oder wie sie alle heißen. Zum Glück sind wir ziemlich flexibel, wenn es darum geht, Urlaub zu nehmen. Daher an dieser Stelle auch vielen Dank an unsere Arbeitgeber und Kollegen ;-).

So sind auch unsere Reisen nach Sansibar und Las Vegas zu Stande gekommen. Davon dann vielleicht auch in Kürze mehr. Nach dem Urlaub.

Nun waren es also Flüge nach Madagaskar, die günstig angeboten wurden, in einer Whatsapp Nachricht von den Urlaubspiraten.

Die iMessage Korrespondenz zwischen Linda und mir war daraufhin ungefähr folgende:

Thomas: Hier gibt es eine Error Fare nach Madagaskar.

Linda: Nach Madagaskar will ich auch unbedingt. Die kleinen Lemuren.

Thomas: Für 360€

Linda: Gepäck?

Thomas: Inklusive

Linda: Buchen!!!

 

So sind wir an unsere Reise nach Madagaskar gekommen. Leider wurde unsere Error Fare dann doch storniert, ohne dass wir informiert wurden, daher die ausdrückliche Empfehlung niemals bei Travelgenio zu buchen.

Zum Glück haben wir es durch Zufall dann doch mitbekommen, aber alles Reklamieren half leider nichts, obwohl wir gültige eTickets hatten und keine schriftliche Stornierung.

Zähneknirschend haben wir dann die Flüge zum Originalpreis gebucht, hatten wir uns doch schon eine sehr schöne Rundreise von Venter Tours zusammenstellen lassen.

Auf jeden Fall freuen wir uns jetzt wie Bolle auf die Reise, die wahrscheinlich unser bisher größtes Abenteuer werden wird.