Au revoir Madagaskar ­čç▓­čçČ

Das letzte mal wachen wir in unserem H├Ąuschen am Strand auf. Das letzte mal gehen ├╝ber den Steinweg durch die D├╝nen und an den Gew├Ąchsen vorbei an der wundersch├Ânen K├╝ste zum Restaurant in dem wir zum Fr├╝hst├╝ck erwartet werden.

Ich werde diesen Ausblick beim Fr├╝hst├╝ck vermissen.

Nach dem s├╝├čen Fr├╝hst├╝ck faulenzen noch ein bisschen am und im Pool,

bis wir um 15 Uhr leider abgeholt werden. Unserer Fahrer gibt ziemlich Gas und ruckzuck sind wir am Flughafen von Tulear. Unser Flug hat Versp├Ątung und da wir keine Informationen erhalten bangen wir um unseren R├╝ckflug nach Europa heute Nacht. Aber gl├╝cklicherweise hat der Madagassische Flieger nur etwa eine Stunde Versp├Ątung.

Mit einem wundersch├Ânen Sonnenuntergang verabschieden wir uns von der K├╝ste und fliegen ├╝ber den fast schwarzen Subkontinent. Hier gibt es keine Stra├čenlaternen oder sonstigen Ansammlung von Lichtquellen, die als Anzeichen von st├Ądtischen Menschenansammlungen gedeutet werden k├Ânnen. Nach einer guten Stunde Flug landen wir wieder in Tana, wo unsere aufregende Reise vor 2 Wochen begonnen hat. Ein Fahrer holt uns ab, leider nicht Onja, aber das Auto erinnert mich an zu Hause, da es ein VW Golf ist.

Er f├Ąhrt uns 15 Minuten in ein Hotel-Restaurant. Wir bringen die Koffer aufs Zimmer und gehen einen letzten Zebu Burger essen.

Um 23 Uhr f├Ąhrt uns der Fahrer wieder zum Flughafen und um kurz nach 2 Uhr starten wir Richtung Europa.

Nach einem ruhigen Flug landet das ausgebuchte Flugzeug gegen 11 Uhr morgens auf dem gr├Â├čten Pariser Flughafen. Etwas m├╝de, aber gl├╝cklich wieder der Heimat nahe zu sein gehen wir von Bord und machen uns auf den Weg in die Innenstadt. Vielleicht ein bisschen Sightseeing, was leckeres Essen oder einfach nur ein bisschen die Seine entlang spazieren? Mal sehen…. Wir haben noch keinen Plan. Als wir aus der S-Bahn aussteigen nehmen wir eine falsche Abzweigung und landen in einem Einkaufscenter und vor einem riesigen Weihnachtsbaum. Ach jaaaa, w├Ąhrend wir Lemuren gesehen, im Dschungel ├╝bernachtet haben, tauchen waren und in der Sonne gefaulenzt haben ist im Rest der Welt die Adventszeit angebrochen.

Wir besorgen uns etwas zu trinken und setzen uns in einen Bus und beobachten die Geb├Ąude die vorbei ziehen und die Leute die ein und aussteigen. Mit der U-Bahn fahren wir wieder in die Innenstadt und suchen uns ein nettes kleines Lokal um ein leckeres franz├Âsisches Men├╝ zu uns zu nehmen.

Im Anschluss machen wir uns wieder auf den Weg zum Flughafen und nachdem wir auch endlich unser Gate gefunden haben geht es wieder nach Hause. Nach einer gef├╝hlten Ewigkeit (wenn man nur 3 – 4 Stunden im Flieger geschlafen hat und dann noch den ganzen Tag rum kriegen muss) landen wir gegen 22 Uhr endlich in D├╝sseldorf.

Jetzt nur noch eine kurze Autofahrt und wir sind endlich wieder zu Hause. ­čśŹÔŁĄ´ŞĆ

Die Reise war wirklich unglaublich toll und beeindruckend, aber ich bin noch nie so froh gewesen wieder zu Hause zu sein: Unser Badezimmer mit festen W├Ąnden, unser Bett und die gewohnte Umgebung.

Mein Fernweh ist erstmal gestillt, zumindest f├╝r dieses Jahr. ­čśť

Die vom aussterben bedrohten Lemuren, der gef├Ąhrdete Regenwald, trockene Steppen, Kinder, Baobab B├Ąume, Zebu-Herden, wundersch├Âne Korallen und Riffbewohner, atemberaubende Sonnenunterg├Ąnge und nicht zu letzt die Freundlichkeit der Menschen haben uns in ihren Bann gezogen.

Madagaskar, nicht morgen, aber wir kommen wieder! ÔŁĄ´ŞĆ­čç▓­čçČ

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