TschĂŒss Thailand 😱

Was wÀren wir nur ohne unseren Wecker gewesen, stÀndig klingelt das Ding in unserem Urlaub. So auch an unserem letzten Morgen in Phuket, in unserer kleinen, nicht so schönen, aber sauberen Unterkunft in der NÀhe des Flughafens.

Duschen, Anziehen, Koffer zu und los ging es zu Fuß, unterwegs noch ein KĂ€se Schinken Sandwich beim 7/11 .
Im Flughafen angekommen, konnten wir bereits die langen Sachen fĂŒr den Flug anziehen, da der Flughafen so weit runtergekĂŒhlt war, dass man direkt am frieren war.
Kein Wunder, wenn man die letzten 14 Tage stÀndig bei 30 Grad und 70 % Luftfeuchtigkeit ohne Klimaanlage verbracht hat.
Danach ging es durch die Sicherheitskontrolle, ohne besondere Vorkommnisse und dann hieß es warten auf das Flugzeug, das etwas VerspĂ€tung hatte.
Aber nicht schlimm, es waren nur ein paar Minuten, das sollte der Flieger wieder rausholen.

Der Flug war, wie auch schon beim Hinflug, sehr angenehm. Turkish Airlines ist eine klasse Airline, mit gutem Essen und einem tollen Entertainment Angebot.
So vergingen die 10 Stunden auch fast wie im Flug.

Kurz vor der Landung in Istanbul wurden wir doch etwas nervös.
Unser Flug nach Frankfurt sollte bereits mit dem Boarden beginnen, wenn wir gerade gelandet wĂ€ren. Und wir mussten einmal ĂŒber den ganzen Flughafen.
Nach der Landung sind wir direkt aufgesprungen, das HandgepÀck geschnappt und losgespurtet.
Kleine Erleichterung beim Blick auf den Bildschirm, das Boarding hatte noch nicht begonnen.
Wie bereits im Beitrag beim Hinflug beschrieben, ist der neue Flughafen in Istanbul riesig. Wir sind in B gelandet und mussten nach F.
WĂ€hrend wir unterwegs waren, sprang der Status von „Go to Gate“ zu „Boarding“ um.
Weitere 15 Minuten spĂ€ter war plötzlich „Last Call“ zu lesen und wir erst bei D.
Panik machte sich breit. Was machen, wenn wir den Flieger verpassen? Die Nacht in Istanbul verbringen? Was ist mit unserem GepĂ€ck? WĂŒrde es den Weg nach Frankfurt schaffen?
Endlich am Gate angekommen, verstreute sich unsere Panik. Wir waren zwar die letzten am Schalter, das Gate aber noch geöffnet.
Schnaufend liefen wir in Richtung Flugzeug. ErnĂŒchterung in der FluggastbrĂŒcke. Eine lange Schlange von Menschen, die darauf warteten, das Flugzeug zu besteigen.
Toll, hĂ€tten wir uns doch nicht so beeilen mĂŒssen. Aber besser am Gate auf das Einsteigen zu warten, als ungewiss irgendwo auf dem Flughafen.
Endlich saßen wir auf unseren PlĂ€tzen, doch im hinteren Teil des Flugzeugs gab es Diskussionen um SitzplĂ€tze, die das Abheben verzögerten. Wir haben doch keine Zeit. Schließlich mussten wir in Frankfurt doch noch einen Zug erwischen. Den letzten nach DĂŒsseldorf.
Endlich setzte sich der Flieger in Bewegung und wir waren auf dem Weg nach Frankfurt.
Nach 2 Stunden und 45 Minuten setzte der Pilot das Flugzeug pĂŒnktlich auf der Nordwest Landebahn auf dem Frankfurter Flughafen auf.
Um 21.10h verließen wir das Flugzeug im Terminal 1 und um 21.30h liefen wir mit unserem GepĂ€ck aus der TĂŒr in Richtung Fernbahnhof. So schnell war ich noch nie nach der Landung mit GepĂ€ck aus einem Flughafen raus.
Leider hatten wir Zugbindung und mussten noch 1 1/2 Stunden rumkriegen.
Wir waren nun fast 20 Stunden auf den Beinen und entsprechend mĂŒde.
Irgendwie brachten wir die Zeit ohne Einschlafen rum und stiegen in unseren Zug ein.
Die Fahrt bekamen wir kaum mit, da wir kurz nach dem Verlassen des Bahnhofes einschliefen.
In Köln stiegen wir kurz um und erreichten um 0.30h den DĂŒsseldorfer Hauptbahnhof.
Leider kein Car2Go oder Drive Now in der NĂ€he. Also ab in Taxi.
Und so schlossen wir gegen 1h die TĂŒr zu unserer Wohnung auf und lagen wenig spĂ€ter auch schon im Bett. Wir waren schließlich hundemĂŒde und mussten am nĂ€chsten Tag wieder Arbeiten.
Eine tolle Reise ging zu Ende und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir dieses großartige Land besucht haben.

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